Spirit


Die Legende von Pluma Negra

Es war einmal in der Sierra de Oaxaca an einem schönen Nachmittag,… [mehr lesen]

…der so wie jeder andere, einen ruhigen und sonnigen Verlauf nahm…Doch wie aus dem Nichts, bedeckte sich der Himmel mit pechschwarzen Wolken und das Rauschen des Windes ging in einen mächtigen Sturm über. Aus dem Tage war Nacht geworden und das laute Grollen des Donners verbreitete eine düstere Stimmung bis hin ins kleinste Dorf im Tal. Plötzlich wurde es ganz still und ein greller Blitz entzweite den Himmel und schoss wie von Geisterhand gesteuert auf die Erde nieder, traf eine wunderschöne Agave, spaltete ihr Herz ud setzte sie zugleich in Brand. Am nächsten Morgen entdeckten die Bauern des Ortes eine schwarze Wolke von Zanaten (Raben), die über etwas kreisten. Voller Neugier stiegen Sie den Berg hinauf. Am höchsten Punkt fanden sie die verbrannte Agave, an der sich einige der Zanaten bereits zu schaffen machten. Sie stritten um den besten Platz, um am Agavenherz mit ihren spitzen Schnäbeln zu zerren.
Einer der Bauern wollte es genau wissen und kostete auch vom verbrannten Agavenherz. Ein süßlicher, ja sogar magischer und niemals dagewesener Geschmack, machte sich auf seinem Gaumen breit – köstlich, fast wie Honig. Er entschied sich, das Herz der Agave mit ins Tal zu nehmen, aber er hatte die Rechnung ohne die Zanaten gemacht. Sie folgten ihm bis zu seiner Hütte und kämpften erbarmungslos um Ihre Beute – diesen kostbaren Schatz.
Der Bauer konnte am Ende den Kampf für sich entscheiden. Zuhause angekommen wendete er den Blick zurück und stellte fest, dass der gesamte Weg, vom Berg bis hin zu seiner Hütte, gesäumt war mit schwarzen Federn, den PLUMAS NEGRAS.
Die Bestimmung wollte es so, dass der stolze Besitzer die traditionelle Destillationstechnik kannte. Mit all seinem Wissen und der langjährigen Erfahrung machte er sich an das Agavenherz, fermentierte und destillierte es. Damit schuf er das wunderbare Elixier, das wir heute als MEZCAL kennen – ein uralter Begriff der seinen Ursprung in der alten aztekischen Sprache Náhualt findet: MEXCALLI (ME steht für „MAGUEY“ und „IXCALLI“ steht für „GEKOCHT“ – gekochte Agave!)
Zu Ehren der Legende wird der MEZCAL PLUMA NEGRA biologisch hergestellt und ist als authentisch destilliertes Produkt zertifiziert.
Und wir verstehen uns als stolze Botschafter dieser Mezcal-Tradition.


Die Legende Vasocruz

Wusstest Du, dass Mexiko eines der wenigen Länder ist,… [mehr lesen]

…in denen der Tod gefeiert wird? Bestimmt hast Du schon einmal vom Día de Muertos, dem er Tag der Toten (1. November) gehört. An diesem Tag sind Mexikos Friedhöfe mit Menschen gefüllt, die Essen, Getränke, Blumen und Musik mitbringen, um den Tag, zu Ehren ihrer Vorfahren, gemeinsam zu feiern.
Die Legende besagt, dass bei Beerdigungen Mezcal getrunken wurde, um der nächtlichen Kälte zu trotzen und die Müdigkeit bei der Totenwache erträglicher zu machen. Die Familien der Verstorbenen, die von den vielen Gästen überwältigt wurden, servierten den Mezcal, aus der Not heraus, in Kerzengläsern (Grablichtern).
Im Laufe der Zeit wurden die Gläser mit eingraviertem Kreuz, in Restaurants und Bars verwendet, um Mezcal zu servieren. Heute findet diese Tradition Einzug bei wichtigen Ereignissen, Geschäftsabschlüssen und Geburtstagen.
Bis heute hat das Kerzenglas Grenzen überschritten und ist ein fester Bestandteil der Mezcal-Kultur geworden. Und so hört man in mexikanischen Cantinas (Bars) häufig den Trinkspruch: ¡HASTA VER LA CRUZ!  „BIS DU DAS KREUZ SIEHST!”




Barro Negro

Der schwarze Ton aus dem mexikanischen Bundesstaat Oaxaca,… [mehr lesen]

…ist sehr bekannt für seine facettenreiche Handwerkskunst. Hier werden Vasen, Figuren, Totenköpfe und Geschirr aus Barro Negro (schwarzer Ton) nach alter Handwerkstradition hergestellt.
Der Lehm aus dem die Tonwaren gemacht sind, wird direkt aus der Region rund um San Bartolo Coyotepec gewonnen und verarbeitet. Üblicherweise werden im ersten Arbeitsschritt die Gussformen gefüllt und stehen gelassen, so dass der Lehm an der Luft trocknen kann. Einige Produkte werden aber auch komplett per Hand aus der Grundmasse geformt, so dass echte Unikate entstehen. Nachdem der Lehm angetrocknet ist, kann die Verzierung  beginnen, wobei auch hier ausschließlich von Hand gearbeitet wird. Den späteren Glanz der Töpferware erreicht man durch Polieren mit Quarz, so dass der Barro Negro eine sehr edle, glänzend schwarze Oberfläche bekommt. Der letzte Arbeitsschritt ist zugleich auch der interessanteste, denn hier wird der Ton ganz traditionell im Erdofen für ca. 12 h gebrannt.  Der ganze Herstellungsprozess fasziniert dadurch, dass die Natur vollumfänglich eingebunden ist und hier immer noch die alten Kulturen der Azteken und Maya Ihren Einfluss haben – Mutter Erde ist allgegenwärtig.
Damit wir sicherstellen, dass unsere Barro Negro Produkte direkt aus diesen Dörfchen kommen und um die Lieferketten nicht unnötig zu verlängern, haben wir uns auf die Suche begeben und im Pueblo San Bartolo Coyotepec unsere Töpferei ausfindig gemacht, wo Magdalena und Guillermo für uns nun die Töpferware herstellen.
Erst im September 2021 haben wir Sie vor Ort getroffen und uns den Herstellungsprozess genauestens erklären lassen – definitiv eine Reise wert!





Das Amulett Ojo Turco

Das Ojo Turco (türkische Auge) – gibt es schon seit Jahrhunderten und… [mehr lesen]

…viele Völker haben es benutzt, um sich selbst und ihre Nächsten vor schlechten Einflüssen, Hass, Wut und Neid zu schützen. Die Symbolik des Auges ist mit der Sonne verbunden und im Laufe der Zeit wurden diese Amulette als nahstehende Verbündete gesehen, um alle Arten von Krankheiten und Leiden fern zu halten.
Jetzt liegt es an Dir, dieser alten Tradition auch Glauben zu schenken, um Dir, Deiner Familie und Deinen Freunden etwas Gutes zu tun.



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